4 Replies Latest reply on Jun 8, 2006 2:34 AM by DSMForum

    [SOLVED] bputil vs proutil

    DSMForum Master
      Hi folks,

      immer wieder heisst es zu proutil gibt es keine doku und rumgeärgert habe
      ich mich damit auch schon.
      Kann es sein, dass Proutil ein erweitertes bputil ist - mit zusätzlichen
      Optionen wie -w, -A?
      Und zu bputil gibt es tolle Doku im Internet von Herr Köppen (z.B.
      http://www.bootix.com)!

      euer Musti

      ..
        • 1. Re: [SOLVED] bputil vs proutil
          Frank.Scholer Master
          Hallo Musti alias Stefan G. ;-)

          also, wenn du schon versuchst, deine Identität zu verheimlichen (was
          natürlich gegen jegliche Netiquette verstösst - aber diese Diskussion
          gab's ja schon in diesen NI-Foren), dann wenigstens richtig und schicke
          die Postings nicht über deinen Notes-Client im Büro...

          So jetzt zum Thema:
          In der Tat sind bputil und proutil sehr verwandt - wie der Name ja auch
          erahnen lässt.
          Allerdings benötigt bputil den bootix-Unterbau (also entweder die
          NDIS-Diskette oder ein entspr. OEM-Prom) während proutil bei PXE-Proms
          oder -Disks zum Einsatz kommt.
          Die Logik ist, dass wenn bootix-Komponenten gefunden werden, einfach
          bputil-Aufrufe mit denselben Parametern generiert werden, und wenn PXE
          erkannt wird, proutil das auf Basis der PXE-API selbst macht.

          Es spricht also prinzipiell nichts dagegen, dass du dir mal die
          bootix-Doku reinziehst, allerdings ist nicht sichergestellt (bzw. es ist
          sicher nicht so), dass proutil (bei Einsatz von PXE) den gesamten
          Funktionsumfang von bputil umfasst - sondern eben nur das, was bei OSD
          auch gebraucht wird.

          Dass es keine Doku zu proutil gibt, stimmt allerdings auch nicht,
          andererseits ist es tatsächlich so, dass diese Doku nur in den
          OSD-Schulungsunterlagen existiert.
          Da ich durchaus einsehe, dass diese Sachen aber auch irgendwo im
          Handbuch o.ä. auftauchen sollten (das aber nicht tun - aber welche Doku
          ist schon perfekt?), hab ich den entsprechenden Absatz einfach mal als
          plain text mit rangehängt...

          HTH, Gruß Frank

          Musti_mustermann@yahoo.de schrieb:
          > Hi folks,
          >
          > immer wieder heisst es zu proutil gibt es keine doku und rumgeärgert habe
          > ich mich damit auch schon.
          > Kann es sein, dass Proutil ein erweitertes bputil ist - mit zusätzlichen
          > Optionen wie -w, -A?
          > Und zu bputil gibt es tolle Doku im Internet von Herr Köppen (z.B.
          > http://www.bootix.com)!
          >
          > euer Musti
          >



          PROUTIL
          Das DOS Tool Proutil wird benutzt, um Dateien per TFTP an
          den Server zu schicken und Dateien vom Server zu laden. Weiter können mit Proutil in
          Dateien die Systemtags, die nur auf dem Rechner bekannt sind, ersetzt werden.
          Die drei wichtigsten Proutil Aufrufe sind
          n
          PROUTIL -w : Sendet die Datei mit Name per TFTP an
          den Server mit der IP Adresse , der Server legt die Datei unter dem Namen
          auf dem Server ab.
          Beispiel: PROUTIL -w 192,168.10.1 send.txt langername.txt .
          Auf DOS Seite dürfen Sie nur kurze Dateinamen benutzen, auf dem Server sind
          lange Dateinamen erlaubt.

          PROUTIL -A : Lädt die Datei mit Namen vom Server mit
          der IP Adresse und speichert die Datei unter dem Namen auf dem Rechner.
          Dabei werden auf dem Server die Tags in der Datei durch ihre Werte ersetzt.

          PROUTIL -t [

          ]: Falls der Parameter

          nicht angegeben
          ist wird die Datei vom Server mit der IP Adresse geladen und unter
          dem Dateinamen auf dem Rechner abgelegt. Falls der Parameter

          angegeben
          ist, ist es der Name einer Datei, die eine Liste der Dateien enthält, die vom Server
          geladen werden sollen. und sind dann Verzeichnisnamen in denen die
          Dateien gesucht werden oder abgespeichert werden. Falls der Name einer Datei in
          der Liste in Klammern gesetzt ist, [] oder (), werden die Tagwerte in der Datei auf
          dem Server ersetzt.
          Falls Proutil Dateien bearbeitet vom Server lädt, werden automatisch auch die Systemtags
          auf dem Rechner ersetzt.

          Der DOS Netzwerk-Client erwartet IP Adressen in einem besonderen Format:
          Die Punkte in einer IP Adresse müssen durch Leerzeichen ersetzt sein.
          Falls in der Dateiliste

          Dateien in eckigen Klammern gesetzt sind, werden Systemtags, die
          für IP Adressen stehen, mit Leerzeichen ersetzt, bei runden Klammern mit Punkten.

          • 2. Re: [SOLVED] bputil vs proutil
            DSMForum Master
            Hi ,

            es verstösst nicht gegen "jegliche" Netiquette wenn man ein "Pseudonym"
            verwendet, zumal man beim Netinstall-Newsserver leider keine Postings
            löschen lassen kann, die man ausversehen direkt mit dem Originalabsender
            abgeschickt hat! Ist mir leider schon passiert.
            Spam und Konsorten ist leider kein harmloses Thema mehr. Und es ist nervig
            genug immer wieder neue Internet-Mail-accounts anzulegen, damit diese
            wieder zugemüllt werden.


            Im Text der Schulungsunterlagen wurden nur die Optionen -w, -A, -t
            beschrieben (werden auch kurz beschrieben mit proutil /? ), was ist mit
            -x, -a, -r, -p ?
            Werden diese Parameter auch irgendwo beschrieben oder kommt man da nur mit
            der doku von bputil weiter?


            einen schönen Tag noch euer Musti
            • 3. Re: [SOLVED] bputil vs proutil
              Frank.Scholer Master
              Hallo Musti,

              > es verstösst nicht gegen "jegliche" Netiquette wenn man ein "Pseudonym"
              > verwendet, zumal man beim Netinstall-Newsserver leider keine Postings
              > löschen lassen kann, die man ausversehen direkt mit dem Originalabsender
              > abgeschickt hat! Ist mir leider schon passiert.


              Mir auch ;-) und im nachhinein hätte ich bei dem Posting eben den ersten
              Absatz sicherlich auch nochmal etwas umformuliert, wenn es die
              Möglichkeit gegeben hätte, das Posting nochmal zu berabeiten (sprich
              löschen und überarbeitet neu posten).
              Ich wollte hier weder Oberlehrer spielen noch dir sonst irgendwie zu
              nahe treten, konnte aber leider nicht widerstehen, nachdem ich das
              Pseudonym gesehen hab und wenn man sich dann den Header anzeigen lässt,
              steht dein Name in Klartext da... (sprich: es schreit ja geradezu danach
              rauszufinden, von wem etwas kommt, wenn derjenige versucht das zu
              'verschleiern')
              Nix für ungut - lass uns wieder zur Technik kommen...



              > Spam und Konsorten ist leider kein harmloses Thema mehr. Und es ist
              > nervig genug immer wieder neue Internet-Mail-accounts anzulegen, damit
              > diese wieder zugemüllt werden.


              Stimmt natürlich absolut!



              > Im Text der Schulungsunterlagen wurden nur die Optionen -w, -A, -t
              > beschrieben (werden auch kurz beschrieben mit proutil /? ), was ist mit
              > -x, -a, -r, -p ?


              Die folgenden Ausführungen gelten nur für Proutil wenn in Zusammenspiel
              mit PXE verwendet (sonst wird ja alles einfach an bputil durchgereicht):

              -x wird nicht unterstützt/verwendet und ist ja eigentlich nur dafür
              gedacht einen Speicherbereich zu reservieren und ggfs. zu schützen,
              damit die Werte daran in den protected mode 'rübergerettet' werden
              können. Das wird in OSD eh nicht gemacht.

              -a dient zum lokalen Patchen einer Datei. Dabei werden aber nur die
              Standardvariablen ersetzt (z.B. MAC-Adresse, IP-Adresse, etc.) aber
              nicht die im SetupBuilder benutzerdefinierten Variablen t160 bis t254.
              Was genau Standard-Variablen sind, kannst du in der OSD Online-Hilfe im
              allerletzten Abschnitt nachlesen plus die, die Buchstaben als Namen
              verwenden und in diversen RFCs (941, 1058, 1084) definiert wurden (chn,
              caa, yip, sip, dw0, ds0,...).

              -r dient zum Entfernen der RAM-Disk um wieder Speicher frei zu machen
              (z.B. wenn man einen NDIS-Treiber hat, der besonders viel
              konventionelles RAM benötigt). Gibt aber auf manchen Clients (sprich:
              bei manchen PXE-Implementierung/BIOS-Version-Kombinationen) Probleme,
              wird aber trotzdem von proutil unterstützt

              -p müsste auch unterstützt werden - 100% sicher weiss ich's leider nicht
              auswendig.

              > einen schönen Tag noch euer Musti

              Dito.

              Gruß Frank

              ..
              • 4. Re: [SOLVED] bputil vs proutil
                DSMForum Master
                Nur kurz zur Information:

                - die Verwendung eines Realnamens, zB in der Unterschrift, hat mit
                Spamschutz nichts zu tun. An "Heinz Mustermann" kann man keinen Spam
                schicken. Es ist aber höflich.

                - ein einfacher, wirksamer Spamschutz ist es, als Absendermailaddresse einen
                "Spam-Account" zu verwenden, und die Mail-Adresse, an die man PM geschickt
                bekommen möchte, als "reply-to" einzutragen. Die "Reply-to" Adresse wird von
                den meisten Robots und Spidern nicht ausgewertet. Beides widerspricht sich
                nicht damit, einen Real Name zu verwenden.

                - zur Zeit wird der NetInstall-Newsserver offensichtlich nicht von solchen
                "E-Mail-Sammlern" gescannt.

                - Aus der Netiquette für de.* Hierarchien, einzusehen in der FAQ von
                de.newusers:

                ----8<----------------------
                14. Benutzen Sie Ihren wirklichen Namen, kein Pseudonym!
                ----------------------------------------------------

                In der Mailboxszene und bei einigen Internet-Anbietern verbergen die
                Nutzer ihre wahre Identität hinter einem Pseudonym und schreiben
                manchmal Dinge, die sie sich sonst nicht erlaubt hätten. Aufgrund
                der negativen Erfahrungen, die viele Leute im Netz mit den Trägern
                solcher Pseudonyme gemacht haben, sollten Sie Ihre Artikel mit Ihrem
                wirklichen Namen ("real name") versehen.
                ----8<----------------------


                Zur Beruhigung:
                ich poste auf news.netsupport.de (Und nur hier) mit Realname und
                Firmen-EMailadresse.
                Mein Firmen-EMailaccount ist bis heute Spamfrei.

                MfG
                Martin Appel
                Team NetSupport


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