1 Reply Latest reply on Jun 8, 2006 2:39 AM by Frank.Scholer

    Pronet 3.0 mit Linux DHCP

    Oliver2 Apprentice

      Hallo,
      wir haben mit Pronet 3.0 in einer Außenstelle (Push Proxy) das Problem, dass
      bei einer PXE Installation die IP-Adresse und die Hardware Informationen
      nicht zur Datenbank in der Zentrale übertragen werden. In der Datenbank
      taucht nur die Mac Adresse mit dem Status Vorbereitet, Technische Daten auf.
      Trage ich die IP u. Hardware Informationen per Hand in Pronet ein,
      funktioniert die Installation, was dafür spricht, dass der Pronet Proxy an
      sich korrekt arbeitet. Unser Pronet Server in der Zentrale läuft ebenfalls
      mit einem Linux DHCP hier ist es allerdings ein Suse und nicht wie in der
      Außenstelle ein Mandrake. Ich gehe davon aus das der PXE - Proxy welcher auf
      dem Linux Proxy läuft mit Mandrake ein Problem hatt. Betreibt jemand ein
      Pronet Server mit Linux DHCP? Unter welcher Linux Distribution? Und mit
      welchem PXE - Proxy?

      Danke
      Oliver



      ..
        • 1. Re: Pronet 3.0 mit Linux DHCP
          Frank.Scholer Master
          Hallo Oliver,

          ich gehe davon aus, dass auf euren Linux-Systemen ein DHCP-Server läuft,
          richtig?

          Wenn ja, liegt das Problem daran, dass die Optionen 043 und 060 von dem
          DHCP-Server nicht in der richtigen Reihenfolge geschickt werden. Die
          richtige Reihenfolge ist:
          1. 060
          2. 043

          Der Client fordert die allerdings in der Reihenfolge 043 / 060 an
          (kannste nix dran ändern) und die meisten DHCP Server (eigentliche alle
          außer MS Windows 2000 DHCP ;-) liefern die Optionen standardmäßig in der
          vom Client angeforderten Reihenfolge.

          Sollte eigentlich auch egal sein (wenn die PXE-Spec auf den Clients
          richtig implementiert wäre ;-), da die Clients eigentlich damit umgehen
          können müssen.
          Bei manchen PXE-Codes (z.T. auch ganz aktuelle z.B. von 3Com) führt die
          Reihenfolge 043 / 060 aber dazu, dass sie sich nochmal auf Port 4011 an
          den DHCP-Server wenden, weil sie die Option 043 (in der die IP Adresse
          des Bootservers steht) schon "vergessen" haben, wenn sie über die Option
          060 mitgeteilt kriegen, dass der DHCP-Server "PXE spricht".

          Der PXE-Proxy auf dem DHCP-Server (der auf Port 4011 hört) macht dann
          nix anderes, als diese Optionen nochmal in der Reihenfolge 060 / 043 zu
          schicken. Dann tut's auch...

          Je nachdem wie fit du jetzt mit Linux bist, müsste es relativ leicht
          sein, schon den DHCP-Server so zu konfigurieren, dass er die Optionen
          043 und 060 immer in der Reihenfolge 060 / 043 schickt. Dann brauchste
          auch keinen PXE-Proxy mehr und alles funzt...

          HTH, Gruß Frank


          Oliver wrote:

          > Hallo,
          > wir haben mit Pronet 3.0 in einer Außenstelle (Push Proxy) das Problem, dass
          > bei einer PXE Installation die IP-Adresse und die Hardware Informationen
          > nicht zur Datenbank in der Zentrale übertragen werden. In der Datenbank
          > taucht nur die Mac Adresse mit dem Status Vorbereitet, Technische Daten auf.
          > Trage ich die IP u. Hardware Informationen per Hand in Pronet ein,
          > funktioniert die Installation, was dafür spricht, dass der Pronet Proxy an
          > sich korrekt arbeitet. Unser Pronet Server in der Zentrale läuft ebenfalls
          > mit einem Linux DHCP hier ist es allerdings ein Suse und nicht wie in der
          > Außenstelle ein Mandrake. Ich gehe davon aus das der PXE - Proxy welcher auf
          > dem Linux Proxy läuft mit Mandrake ein Problem hatt. Betreibt jemand ein
          > Pronet Server mit Linux DHCP? Unter welcher Linux Distribution? Und mit
          > welchem PXE - Proxy?
          >
          > Danke
          > Oliver
          >
          >
          >
          >


          ..