2 Replies Latest reply on Mar 6, 2008 12:45 AM by ronny.schnueriger

    Best Practise für OSD und NetInstall

    ronny.schnueriger Apprentice
      Hallo Zusammen,

      ich habe jetzt einige Zeit mit Enteo gearbeitet und getestet. Jetzt geht es darum zu planen, wie wir Enteo in unsere Umgebung integrieren.

      Dazu wüsste ich gern, wie ihr das handhabt. Ich steh jetzt nämlich gerade vor ein paar Fragen.

      Zum Beispiel habe ich eine XP Installation mit WinPE erstellt. Diese habe ich einer Statischen Gruppe zugewiesen. Bei der Zuweisung kann ich ja ein paar Parmeter einstellen (Disksize, CDKey, User, Orgname...etc)
      Meine Laptops haben nun Harddisks zwischen 40 und 200GB, darum möchte ich natürlich keinen festen Wert der Gruppe zuweisen, sondern individuell bestimmen können wie gross das Laufwerk C: werden soll. Ich möchte auch nicht 3-4 Gruppen machen mit unterschiedlichen Diskgrössen...
      Wie macht ihr das? Weist Ihr das OS einem Client direkt zu, oder über eine Gruppe?
      Und was, wenn ihr am OS-Set etwas ändert? Dann möchte man ja nicht alle Clients neu installieren lassen.

      Dann gibts ja noch die Möglichkeit von "Computer neu Installieren"... woher kommt da die Policy? Gerade wenn der Client bisher manuell installiert war, und ich ihn nun mit Enteo neu laden will.


      Benutzt ihr Software Sets? Und wenn ja, wofür zum Beispiel?

      Ich hab mir ein Base_Install Set gemacht, welches diverse Standard Software enthält (Adobe Reader, Flash Player, Shockwave, Quicktime, Java, etc)
      Wenn ich nun beispielsweise Java aktualisieren will, wie krieg ich das auf die Clients? (möglichst ohne alle andern Pakete auch nochmals zu installieren)


      Danke im Voraus für hilfreiche Antworten
        • 1. Re: Best Practise für OSD und NetInstall
          Michi Expert
          Hi,

          ich habe zwei Gruppen für Betriebssysteminstallation gemacht.
          Eine für XP und eine für den bevorstehenden Vista Rollout.
          Dieser Gruppe hab ich jeweils das OS-Installation Set zugewiesen, und die entsprechenden Softwarepakete die sowieso auf jeden Client sollen (VirusScan, WinZip, .Net, Acrobat etc....) Wenn ich jetzt ein Paket anpassen sollte brauch ich nur die einzelne Policiy zu aktuallisieren.
          Und dann kann ich ja entscheiden, ob die bestehenden Installationen davon betroffen sind oder nicht. Falls ja, aktuallisiert sich nur die eine Installation und die anderen bleiben wie sie waren.
          Wenn jetzt ein bestehender Rechner (nicht von v6 installiert) neu installiert werden soll, brauchst ihn blos in die Gruppe für die Betriebssysteminstallation (z.B. Basis XP OS-Install) aufnehmen und er bekommt die Policy.
          Zu den Partitionen. Willst Du mehrere haben? Falls nein, kannst du im entsprechenden OS Config Package den Parameter ExtendOEMPartition=1 setzen. Damit wird die komplette Platte genutzt. Für Vista musst du das ganze mit dem WAIK machen und eine entsprechende unattended.xml erstellen.
          Softwaresets nutze ich z.B. beim Virenscanner. Da hab ich mehrere Module, die auch auf Servern installiert werden sollen. Jedoch nicht alle davon. Also setzt ich bei den Paketen die auf Servern installiert werden sollen, bei der Plattform W2k3 Server und bei den anderen nicht. So hab ich dann am Schluss nur eine einzige Policy und muss nicht aufpassen, dass eine Komponente evtl. auf dem falschen System ausgeführt wird.
          • 2. Re: Best Practise für OSD und NetInstall
            ronny.schnueriger Apprentice
            Hallo Michi,

            erstmal Danke für deine Antwort.

            Wegen der Partitionen, ich hab das ExtendOEMPartition absichtlich auf 0 gesetzt, da ich vorallem auf den Notebooks zwei Partitionen möchte. Im Moment erstellt er mir halt immer ein 20GB grosses C:\. Die zweite Partition richte ich nun halt händisch nach der Installation ein.
            Jedoch hab ich eben auch Geräte mit 160GB Disks, da möchte ich C:\ gerne 60-80GB gross machen.

            Gruss Ronny