1 Reply Latest reply on Oct 27, 2010 2:10 PM by NicoS1

    Installation-Order Probleme

    SitzRieSe Expert
      Hallo Leute,

      ich habe ein Problem mit der Installation Order und verstehe nicht wieso sich enteo 6 sich so verhällt.

      Ich installiere ein Betriebssystem und eine Hand voll Software über die automatisierte Installation. die Softwarepakete die hier verteilt werden haben alle eine Installation ID von unter 4000. Nun habe ich noch einige Pakete im Softwareshop die ich darüber nachinstallieren möchte. Die haben eine Software ID von 10000.

      Wenn ich nun ein Softwarepaket aus dem Shop nachinstalliere und dann im Anschluss oder zu einem späteren Zeitpunkt den ganzen PC neuinstalliere, wandelt er ja die Shop Policy in eine Computer Policy um und installiert die Programme die ich über den Softwareshop installiert hatte mit. Hierbei sortiert er aber die Programme nun direkt hinter der Betriebssysteminstallation ein, obwohl die Order-ID 10.000 ist.

      Auch das anklicken von "Installationsreihenfolge neu berechnen" bringt keine Veränderung. Weiß jemand wie ich hier die Installationsreihenfolge beeinflussen kann?
        • 1. Re: Installation-Order Probleme
          NicoS1 Master
          Hallo SitzRieSe,

          Das Verhalten ist bekannt und leider etwas unglücklich. Deine Softwarepolicys kommen warscheinlich über Gruppen, und sind nicht direkt dem Client zugewiesen nehm ich an, oder? Warscheinlich sogar noch über dynamische Gruppen?

          Wenn du auf "Computer neu Installieren" klickst werden alle Rechnerinfos gelöscht und neu aufgebaut. Dadurch fliegt er auch mal kurzzeitig aus den dynamischen Gruppen raus.

          Das hat zur Folge, dass nur die Policys die direkt auf die Maschine zugewiesen sind, oder von oben runtervererbt werden bestehen bleiben (evtl. auch von statische Gruppen, aber da bin ich mir nicht sicher im Moment), und DIE werden neu berechnet. Alles andere kommt dann über die dynamische Gruppe wieder dazu und landet dann leider hinter den Policys die direkt zur Maschine gehören und vererbt werden usw.

          Im Prinzip bleiben dir nur 2 Wege:
          1. Du löscht Software, die über Shop Policys kamen vor der Installation, dann kann der User sie wieder selbst shoppen.

          2. Das kritische an der Sache ist eigentlich meisten, dass manche Software bestimmte Vorraussetzungen hat, wie z.B. ein .net Framework oder eine Visual C++ Runtime, die man i.d.R. nach der OS Installation so als "Basissoftware" oder so nachinstalliert. Umschiffen kannst du das aber auf 2 Arten. Entweder du benutzt die "Clientseitigen Vorraussetzungen" und prüfst ab ob die benötigte Komponente installiert ist (z.B. per FileVersion, FileExist, SwPackageRevIsInstalled [wobei ich das nur ungerne nutze um Runtime Komponenten abzufragen]), oder direkt am Anfang deiner Scripte mit einer if Abfrage mit den gleichen Optionen, nur das du es als "Ausschluss" definierst und beendest dann das Script mit einem exitProc(undone).

          Also Praktisch
          if not RegKeyExists("HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\{071c9b48-7c32-4621-a0ac-3f809523288f}")
          **exitProc(undone)

          Das wäre jetzt z.B. um Visual C++ 2005 Runtime x64 abzufragen.

          Damit hast du einfach den Effekt, dass die Policy gelb bleibt, und bei jedem AutoInstaller geprüft wird, ob die definierte Vorraussetzung erfüllt ist. Falls sie dann irgendwann erfüllt ist, läuft das Paket normal durch, und springt auf grün.

          Ich persönlich mach solche if Abfragen lieber im Script, weil es dort schneller ersichtlich ist, das etwas vorrausgesetzt ist. Wir haben mehere Leute die paketieren, von dem her kämpft man auch etwas mit dem menschlichen Faktor bei uns ;-)

          Einen Unterschied ob man es im Skript abfackelt, oder per Clientseitigen Vorraussetzungen gibt es meines Wissens nach nicht. Höchstens vielleicht im Paketstaging, aber nichtmal da glaube ich.

          Ich würde mal behaupten, damit fackelt man 99% aller Fälle ab. Ansonsten seh ich es persönlich als unkritisch an ob z.B. ein GIMP oder Putty Client was der User sich mal geshoppt hat vor der normalen Basissoftware installiert oder nicht. Und dieses 1% sind Pakete die einen Sofortigen Reboot benötigen. Aber in unserem Fall ist das auch nicht all zu tragisch, da zu dem Zeitpunkt unser "firstlogon" benutzer noch nicht aus dem autologon draussen ist... die Maschine rebootet, er loggt sich wieder ein, und erst mit dem allerletzten Paket fliegt er raus ;-)

          Gruß
          Nico