3 Replies Latest reply on Dec 14, 2010 12:32 AM by NicoS1

    NetInstall Server auf einem NAS?

    Ralf.Defrancesco Apprentice
      Wir sind gerade dabei unsere NetInstall Infrastruktur "etwas" auszubauen. Wir werden dabei ca. 200 neue Standorte anbinden müssen, bei denen die WAN Leitungen jeweils sehr knap sind.
      Aus diesen Grund benötigen wir also einen NI Server vor Ort.

      Was wir uns nun überlegt haben: Wenn wir auf das OSD verzichten, sondern nur die reine Softwareverteilung machen würden, dann sollte als "Server" doch eigentlich ein NAS genügen, oder?

      Das würde das ganze wahrscheinlich erheblich vergünstigen

      Dieses NAS sollte sich auf jeden Fall in das AD integrieren, damit die entsprechenden Berechtigungen auf den Share vergeben werden können.

      Hat jemand von euch schon Erfahrungen damit gemacht und kann mit u.U. ein NAS empfehlen? Oder funktioniert das gar nicht und wir sollten uns keine Gedanken mehr darüber machen?

      Vielen Dank schonmal im Voraus

      Ralf
        • 1. Re: NetInstall Server auf einem NAS?
          matthias.d Apprentice
          Hallo,

          klar, mit dem NAS ist eine gute Idee und spart natürlich bei 200 Standorten eine Menge Kosten. Ich empfehle trotzdem zusätzlich an eurem Hauptstandort einen weiteren Distributionsdienst und ein zweites Depot einzurichten. Dann wird der Distribution bereits eine Menge Last abgenommen.

          Leider kann ich dir nicht sagen, welches NAS, von welchem Hersteller du einsetzen kannst. Ich habe einmal (ist bereits 2 Jahre her) NAS vom Hersteller Buffalo im Einsatz gesehen, die Dinger sind der Reihe nach abgeraucht. Muss aber heute nichts heissen.

          Wie hast du denn vor deine Clients an den Standorten mit einem OS zu versorgen?
          • 2. Re: NetInstall Server auf einem NAS?
            Ralf.Defrancesco Apprentice
            Hallo,

            ja das hätte ich natürlich auch erwähnen sollen. Unsere Überlegung geht in folgende Richtung: An den größeren Standorten werden richtige NetInstall Server stehen, aber in den kleinen Außenstellen dann eben die NAS Devices. So kommen dann etwa 5 NAS Devices auf einen echten Server.
            An diesen größeren Standorten werden dann auch die PCs mit einem OS versorgt und dann an die Außenstelle verschickt.

            Wir probieren jetzt mal das QNAP TS239 Pro II+. Sobald ich neue Erkenntnisse habe, teile ich sie mit.

            ciao

            Ralf
            • 3. Re: NetInstall Server auf einem NAS?
              NicoS1 Master
              Hallo Ralf,

              ob ihr an den Aussenstellen wirklich auf OSD verzichten müsst ist die Frage. Schau dir bei Gelegenheit mal den Beitrag http://forum.enteo.com/showthread.php?t=4925 an. Theoretisch müsste man das ganze über OSD-Range config abhandeln können. Das würde das Problem Lösen, dass die Massendaten für OSD dann von eurer jeweiligen NAS gezogen werden. Dann wäre nur noch das Problem mit dem WinPE und der DHCP Konfiguration, was man aber theoretisch auch umgehen kann, in dem man das Boot-Enviroment auf CD, bzw. auf einem Bootfähigen USB-Stick bereitstellt (vorrausgesetzt ihr schaltet Boot-from CD / USB nicht ab). Auf einen USB Stick exportieren, geht direkt über die Enteo Konsole, auf CD hab ich das Windows AIK genutzt. Ab PE 2.0 geht das relativ einfach.

              Je nachdem wie "dünn" eure Leitungen sind, solltest du auch mal relativ früh die Enteo v7 anschauen (soll im Februar kommen). Denn die Massendaten zur Paketinstallation sind nur eine Seite der Medallie. Der Client macht auch bei jeder Installersitzung einen Clientsync der leider auch ein paar MB hat. Diese werden nicht ans Depot, sondern an den BLS übertragen. In der v7 haben sie den allerdings auf ein paar Kilobyte runterschrauben können. Ich denke halt, je nachdem wie viele Clients dort stehen, und wie oft eure AutoInstaller bzw. ServiceInstaller Intervalle sind, könnte es dort auch zu eine Mehrbelastung der Leitung kommen die man vorher nicht eingeplant hat. Speziell zu Stoßzeiten um die 8 Uhr oder so ;-)

              Gruß