11 Replies Latest reply on Jan 5, 2012 9:54 AM by luckydevil

    PXE Boot & Support Tools

    it-hotline Rookie
      Hallo,

      aktuell betrachte ich, ob ich eine bestehende Netinstall 5.8 Installation mit alternativer OSD Umgebung (Linux), umstelle auf eine DSM7 mit OSD. Die benötigten OSD Lizenzen wären dann noch zu beschaffen.

      Grundsätzlich komme ich mit dem OSD Part auch ordentlich zurecht, aktuell hänge ich aber an der Frage ob ich den Frontrange PXE/TFTP Server  auch wie zuvor für weitere Aufgaben nutzen/konfigurieren kann.

      In erster Linie geht es um etablierte Support Tools (Image, Partition Editor, LiveCDs, etc.) welche sich im Alltag und Rollout stark bewährt haben.

      Im Handbuch/Forum konnte ich in dieser Richtung nicht viel finden. Vielleicht gibt es ja auch noch eine andere Idee, wie hier verfahren werden kann.

      Gruß

      Wolfgang
        • 1. Re: PXE Boot & Support Tools
          Frank.Scholer Master
          Hallo Wolfgang,

          In erster Linie geht es um etablierte Support Tools (Image, Partition  Editor, LiveCDs, etc.) welche sich im Alltag und Rollout stark bewährt  haben.


          D.h. du willst irgendwelche ISOs über's Netz booten? Prinzipiell kann das der OSD v6 / DSM 7 TFTP-Server auch, weil das wird ja für WinPE 2005 Bootenvironment-Pakete verwendet...

          Was jetzt nicht mehr so einfach geht, ist einfach per TFTP-Upload irgendwelche Stati zu schreiben oder so, weil du ja den SOAP-Client hast, der mit dem BLS kommuniziert.

          Was haste denn konkret vor? Vielleicht kann ich dann mehr sagen...

          HTH, Grüße Frank
          • 2. Re: PXE Boot & Support Tools
            it-hotline Rookie
            Hallo Frank,

            nachfolgend mal ein Auszug aus meiner aktuellen PXE Config des PXElinux Servers:


            default vesamenu.c32
            timeout 30
            prompt 0
            noescape 1
            MENU BACKGROUND pxelinux.cfg/logo.png


            menu title WDN PXE Boot Menu
            menu width 80
            menu rows 8
            menu helpmsgrow 13
            menu timeoutrow 17
            menu tabmsgrow -1
            #menu hshift 14
            #menu vshift 9


            label hd
              menu label Boot from local ^Harddisk
              text help
                       Boot operating system from local drive.
              endtext
              localboot 0


            #MENU BEGIN Other modes of GParted Live
            label GParted Live (To RAM)
              # MENU DEFAULT
              # MENU HIDE
              MENU LABEL GParted Partion Edit
              # MENU PASSWD
              kernel /gparted/vmlinuz1
              append initrd=/gparted/initrd1.img boot=live config  noswap noprompt gl_lang=de_DE keyb=de gl_batch  fetch=tftp://192.168.222.16/linux/gparted/filesystem.squashfs nosplash
              TEXT HELP
              All the programs will be copied to RAM, so you can
              remove boot media (CD or USB flash drive) later
              ENDTEXT


            label pmagic3
              menu label ^LiveCD PartedMagic 5.7
              text help
                       Start Parted Magic 5.7 BootImage.
              endtext
                KERNEL /pmagic/bzImage
                APPEND initrd=/pmagic/initbase,/pmagic/pmagic-5.7.sqfs00,/pmagic/pmagic-5.7.sqfs01,/pmagic/pmagic-5.7.sqfs02,/pmagic/pmagic-5.7.sqfs03,/pmagic/pmagic-5.7.sqfs04,/pmagic/pmagic-5.7.sqfs05,/pmagic/pmagic-5.7.sqfs06,/pmagic/pmagic-5.7.sqfs07,/pmagic/pmagic-5.7.sqfs08,/pmagic/pmagic-5.7.sqfs09 load_ramdisk=1 prompt_ramdisk=0 rw sleep=0

            label acronisTI97
              menu label ^Acronis True Image Echo Enterprise Server 9.7
              text help
                       Start Acronis True Image bootimage.
              endtext
              kernel acronisTIEE9.7/acronis
              append initrd=acronisTIEE9.7/acronis.dat.initrd ramdisk_size=159156 vga=791 root=/dev/ram0 quiet

            label acronisTI10wks
              menu label ^Acronis True Image 10 wks
              text help
                       Start Acronis True Image bootimage.
              endtext
              KERNEL acronis10wks/dat3.dat product=bootagent media_for_windows vga=791  quiet
              append initrd=acronis10wks/dat2.dat /s


            label acronisTI10srv
              menu label ^Acronis True Image 10 srv
              text help
                       Start Acronis True Image bootimage.
              endtext
              KERNEL acronis10srv/dat3.dat product=bootagent media_for_windows vga=791  quiet
              append initrd=acronis10srv/dat2.dat /s


            label acronisDD
              menu label ^Acronis Disk Director Suite 10 build 2.161 ger
              text help
                       Start Acronis Disk Director Suite 10 bootimage.
              endtext
              kernel acronisDD/kernel
              append initrd=acronisDD/ramdisk.dat.initrd ramdisk_size=159156 vga=791 root=/dev/ram0 quiet
              MENU SEPARATOR

            #LABEL Previous
            #  MENU LABEL Previous Menu
            #  TEXT HELP
            #           Return to previous menu
            #  ENDTEXT
            #  MENU EXIT



            Es geht also darum, per PXE/F12 auf Tools wie gparted, Parted Magic Live, Acronis, etc. zugreifen zu können. Das einfaches ISO einbinden auch gehen könnte ist mir nicht bekannt (obwohl ich auch schon mal nach dieser Lösung gesucht hatte)

            Am besten wäre es wie bisher per Tastendruck aus einem "pre PXE Menu".

            Aktuell erhalte ich beim Frontrage PXE ja auch schon die Meldung F8 und die einzelne Auswahl einen "local Disk Boot" zu starten. Wäre es hier möglich auch weitere Produkte (wie gesehen) einzubauen ?

            Ich vermute mal das ich keinen anderen PXE Server soweit konfiguriert bekommen würde, das ich diesen alternativ zum Frontrange PXE Server verwenden könnte.

            Viele Grüße,

            Wolfgang
            • 3. Re: PXE Boot & Support Tools
              _Mel_ Master
              ja, das geht.
              man kann auf dem osdproxy eine bootkonfiguration samt files hinterlegen, die anstelle des localboots verwendet werden (leider noch nicht pro computer konfigurierbar, sondern nur eine für alle computer)

              dazu muß im prinzip der inhalt des extern$ verzeichnises eines bootenvironments unter c:\programme
              etinst\osd\localboot abgelegt werden.
              und die osdpxepreload.cfg (praktisch die configdatei von pxelinux) außerdem nochmal unter c:\programme
              etinst\osd

              wichtig ist, daß dynamische dateien hier nicht möglich sind.
              d.h man muß das fileset vorher anpassen, was ab der DSM 7 mit der packagingworkbench geht - damit kann man dann auch weitere dateien hinzufügen.


              ...anderer PXE dienst würde mit osd nur sehr eingeschränkt funktionieren, weil der natürlich nicht wüßte welches file er welchem client schicken soll - aber wenn man damit leben kann, daß immer der benutzer entscheiden muß was gebootet werden soll, dann würde das auch gehen - letztlich ist es osd egal wie das bootenvironment geladen wird, darum funktioniert ja auch booten von servicepartition ohne netzwerkboot und von usbstick
              • 4. Re: PXE Boot & Support Tools
                tux1337 Rookie
                Kannst du mir das ein wenig genauer erklären wie dies funktioniert?

                Konkret geht es mir darum, die TFTP Boot Datei von Citrix Provisioning als Menüeintrag im Enteo PXE zu hinterlegen.

                Zum einen muss ich einen Eintrag in C:\Program Files (x86)\NetInst\OSD\osdpxepreload.cfg für das Menü machen. Korrekt? Aber wo muss ich das Bootfile hinterlegen?
                • 5. Re: PXE Boot & Support Tools
                  _Mel_ Master
                  ich weiß nicht, ob es für das citrix provisioning reicht dem client einfach nur das bootfile zu schicken, denn das versucht dann ja auch noch daten nachzuladen - ich vermute, daß es dafür den bootserver nimmt und das ist in dem fall ja der osdproxy.
                  für solche fälle gibt es variablen am computer (variablengruppe bootconfiguration), über die man rechner beim netzwerkboot auf andere PXE-server umleiten kann.
                  das dumme ist nur, daß xen kein standard pxe protokoll fährt, sondern irgnedeine obskure mischung aus pxe und bootp - das funktioniert dann in patch 1 (da kann man dann auch noch ein bootfilename angeben und damit die rechner direkt auf den xentftp umleiten)


                  wenn es egal ist, ob ein bestimmter server zum booten verwendet wird, dann kann man wie oben beschrieben sich einfach ein entsprechendes bootenvironment bauen und dann den inhalt des extern$ verzeichnises unter c:\programme
                  etinst\osd\localboot ablegen (also z.b.die pxeboot.0 bzw die ardbp32.bin oder wie die bei xen hieß
                  aber es ist notwendig diese datei in der packaging workbench in das bootenvironment zu integrieren (oder alternativ die packagefiles.xml von hand anpassen)
                  • 6. Re: PXE Boot & Support Tools
                    tux1337 Rookie

                    das dumme ist nur, daß xen kein standard pxe protokoll fährt, sondern irgnedeine obskure mischung aus pxe und bootp - das funktioniert dann in patch 1 (da kann man dann auch noch ein bootfilename angeben und damit die rechner direkt auf den xentftp umleiten)



                    Wenn ich das richtig verstanden habe, könnten wir dann im DSM PXE auf den PXE von XEN zeigen lassen per Menüeintrag.
                    Patch 1 von DSM haben wir drauf. In welcher config Datei müssten wir das wie einstellen? In der osdpxepreload.cfg?
                    • 7. Re: PXE Boot & Support Tools
                      _Mel_ Master
                      nicht hotfixbundle 1 - patch 1 und der dauert noch etwas (ich rechne mit september).
                      da ist es dann so, daß man in der dsmc in den variablen unter bootconfiguration die ip-addresse des tftp servers und den namen des bootfiles angeben kann.
                      die rechner, die die werte gesetzt haben, werden dann entsprechend weitergeleitet wenn sie booten.
                      dafür ist dann keine änderung an der osdpxepreload.cfg auf dem proxy nötig.
                      mit der osdpxepreload.cfg kann man im prinzip ein default-bootenvironment auf dem proxy hinterlegen, das dann alle client bekommen, die kein bootenvironment über eine zuweisung bekommen (das ist mehr für so fälle, wenn man bei rechnern, die noch kein OS haben, oder das lokale OS nicht funktioniert die möglichkeit haben will zu wartungszwecken ein entsprechendes windows PE zu starten)
                      • 8. Re: PXE Boot & Support Tools
                        tux1337 Rookie
                        Wir haben nun ein wenig experimentiert und ein Boot Environment hinbekommen, mit dem wir unsere Citrix Provisioning booten können über den PXE von DSM.

                        Wir wollen dieses Bootenvironment nun als standard hinterlegen. Leider gibt es den Ordner C:\Programme\Netinst\OSD\localboot bei uns nicht.
                        wir haben das Bootenviroment daher unter C:\Programme\Netinst\OSD abgelegt. Es scheint allerdings so, als ob es ignoriert wird. Das manuelle anlegen von localboot bringt auch keine besserung.

                        Beziehen sich die Pfade auf DSM 7?
                        • 9. Re: PXE Boot & Support Tools
                          _Mel_ Master
                          ok, wenn ihr ein bootenvironment habt, das macht wa ihr wollt, dann geht folgendermaßen vor:
                          1. stellt sicher, daß das bootenvironment keine dynamischen dateien enthält (packaging workbench -> alle dateien auf statisch, automatischer download stellen / evtl vorhandene variablen aus den files entfernen)
                          2. das verzeichnis C:\Programme\Netinst\OSD\localboot auf dem osdproxy anlegen und den inhalt des extern$ verzeichnises des bootenvironments dort hineinkopieren (nicht das extern$ verzeichnis, sondern seinen inhalt)
                          3. die osdpxepreload.cfg aus diesem verzeichnis zusätzlich nach C:\Programme\Netinst\OSD kopieren
                          4. clientproxy service durchstarten und es sollte funktionieren (im clientproxysrv-logfile müßte ein paar einträge für die enthaltenen files auftauchen anstatt der meldung, daß C:\Programme\Netinst\OSD\localboot\_packagefiles.xml nicht gefunden wurde)

                          das funktioniert in DSM7 (und auch in der 6.2 seit patch 7 oder so)
                          • 10. Re: PXE Boot & Support Tools
                            tux1337 Rookie
                            Danke!!!! Es funktioniert nun. Unser "Fehler" war, dass wir den Dienst nicht neugestartet hatten. Sonst war alles richtig.

                            Danke für deine großartige Hilfe.
                            • 11. Re: PXE Boot & Support Tools
                              luckydevil Specialist
                              Hallo,

                              2 Fragen:
                              1.
                              wie sieht es denn nun für die Live-ISO aus?
                              Läuft das ebenso?

                              2.
                              Ist es evtl. auch denkbar hierüber z.B. eine unveränderte "WinPe2005-ISO aus OSD 3.2x" mit zur Auswahl anzubieten? ... Somit könnten in einer "abzulösender enteo v5.8x Umgebung" dennoch Clients über die "DSM 7 PXE F8" auswählen. --> Wäre für eine Übergangslösung ja nicht schlecht.


                              Viele Grüße

                              Lucky Devil