1 2 Previous Next 21 Replies Latest reply on Apr 3, 2013 7:58 AM by Klaus Salger

    Repository und DSM Logfiles auf D partition

    saimen Specialist
      Guten Tag,
      wir steigen demnächst auf windows 7 um und haben legen auf den neuen clients eine 2. partition an. Wir würde auf dieser Partition auch gerne den enteo repository und die enteo logs speichern, anstatt auf c:\program files\common files\enteo wo sie jetzt auf den Windows xp clients liegen. Ich habe gesehen, dass man diese einstellung in der DSM Infrastructure angibt aber dann für alle clients. Das heisst, dass die windows xp clients, die keine D Partition haben, legen die logs dann in den localen temp folder und den repository wahrscheinlich auch. Zudem wird das praktische troubleshooting - show logfiles auch nicht mehr funktionieren.
      Gibt es vielleicht die Möglichkeit z.b. über eine Umgebungsvarjable oder Registry Key den Pfad nur auf den Windows 7 clients abzuändern?

      saimen
        • 1. Re: Repository und DSM Logfiles auf D partition
          Michi Expert
          Hallo Saimen,

          ich habe sowas mal unter enteo v6 bei einem Kunden gemacht.
          Die Konfiguration in habe ich gelassen. Der Pfad zeigte also noch nach %commonfilesdir%\enteo
          Dann habe ich mit Diskpart einen Mountpoint der Extra Partition auf das standard Cacheverzeichnis gelegt.
          Das muss mit einem Post OS Action Paket gemacht werden.
          Somit ergeben auch Clients mit einer Partition kein Problem mehr.
          Unter DSM seh ich jedoch keine Notwendigkeit den Cache auszulagern. Es wird ja kein Containerfile angelegt, wie es zu v6 üblich war.
          Darf man fragen, warum Du das machen willst?

          Gruß
          Michi
          • 2. Re: Repository und DSM Logfiles auf D partition
            saimen Specialist
            gute idee, werde ich probieren, danke.
            ich dachte wenn ich den repositorycache folder auf d lege und bei einer Neuinstallation nur c formatiere, dann müssen nicht erneut alle software pakete geladen werden und ich spare so Zeit bei der Neuinstallation und generiere weniger Traffic
            • 3. Re: Repository und DSM Logfiles auf D partition
              saimen Specialist
              danke, klappt wunderbar. auch wenn ich die logfiles direkt von der konsole anschauen will.
              jetzt habe ich aber unter d:\ die ganze struktur ClientServices, ExR, ... hätte aber lieber einen ordner enteo auf d und darunter die ganzen ordner. dann könnte ich den vieleicht auch vom user verstecken
              kann ich mit diskpart nur ein volumen (D) mounten oder vielleicht auch d:\enteo.
              habe nichts gefunden.
              • 4. Re: Repository und DSM Logfiles auf D partition
                CalumField1 Expert
                Mit der Einstellung (Infratsructure: Site Properties: Directory on the Computer for Runtime Data) kannst du ja das Verzeichnis angeben - zB. D:\enteo .

                Dann wäre alle die von dir geschrieben Verzeichnisse unter d:\enteo.
                Die Logs muss man getrennt einstellen (Log File Settings: Local Path for Log Files) -zB. D.\enteo
                ilogs .
                • 5. Re: Repository und DSM Logfiles auf D partition
                  _Mel_ Master
                  die ncp werte verwenden ja normalerweise die umgebungsvariable %CommonProgramfiles% - man kann sich da auch eine eigene umgebungsvariable machen und die verwenden. die muß dann natürlich auf allen systemen gesetzt sein.
                  vorteil: es funktioniert unabhängig davon, ob der rechner d: laufwerk hat oder nicht
                  nachteil: für die DSMC könnte das auffinden schwierig werden


                  oder:
                  partition (falls vorhanden) irgendwohin mounten und dann noch ein extra unterverzeichnis anlegen
                  also z.B.

                  c:\enteo <- hierhin wird die partition gemountet
                  c:\enteo\data <- hier werden die daten abgelegt
                  c:\enteo\data
                  ilogs <- hier liegen die logfiles

                  wenn die partition auch einen eigenen laufwerksbuchstaben (z.B d hat, liegen dann alle enteo sachen unter
                  d:\data

                  wenn es keine extra datenpartition gibt liegt alles ganz normal auf der c platte - und die dsmc kann auch in beiden fällen auf die logfiles
                  Problem: migration der bestandsysteme, wenn man es einheitlich will.
                  • 6. Re: Repository und DSM Logfiles auf D partition
                    Michi Expert


                    oder:
                    partition (falls vorhanden) irgendwohin mounten und dann noch ein extra unterverzeichnis anlegen
                    also z.B.

                    c:\enteo <- hierhin wird die partition gemountet
                    c:\enteo\data <- hier werden die daten abgelegt
                    c:\enteo\data
                    ilogs <- hier liegen die logfiles

                    wenn die partition auch einen eigenen laufwerksbuchstaben (z.B d hat, liegen dann alle enteo sachen unter
                    d:\data

                    wenn es keine extra datenpartition gibt liegt alles ganz normal auf der c platte - und die dsmc kann auch in beiden fällen auf die logfiles
                    Problem: migration der bestandsysteme, wenn man es einheitlich will.



                    So hab ich es damals auch gemacht. Es muss halt immer das komplette Volume gemountet werden.
                    Aber den Ordner anlegen und den Mountpoint setzen geht recht einfach über ein Post-OS Action Paket.
                    Der Zielordner welcher erstellt wird muss zwingend leer sein.
                    Drum muss es vor dem Default Post-OS Action Paket laufen.
                    Das mit den Bestandsclients ist mit Sicherheit ein Thema, aber meiner Meinung nach auch vernachlässigbar.
                    Funktionieren tuts ja auch ohne.

                    Gruß
                    Michi
                    • 7. Re: Repository und DSM Logfiles auf D partition
                      saimen Specialist
                      Danke für euere Hilfe, aber ich bekomme es leider nicht gebacken :-)
                      ich kann mit Diskpart ja nur partitionen bzw. platten mounten.
                      assign mount="C:\Program Files (x86)\Common Files\enteo\"
                      wenn ich d:\enteo mounte, kann ich es aber nicht noch ein zweites mal einen mouintpoint setzen
                      • 8. Re: Repository und DSM Logfiles auf D partition
                        _Mel_ Master
                        die idee ist:
                        du mountest die komplette d: partition auf ein verzeichnis auf c: (in meinem beispiel nach c:\enteo)
                        aber in der ncp, wo du den pfad angibst, baust du noch ein extra verzeichnis ein, so daß in dem verzeichnis auf das die partition gemountet ist nicht so viele DSM spezifische verzeichnisse auftauchen, sondern nur ein einzelnes (im beispiel c:\enteo\data bzw d:\data)
                        • 9. Re: Repository und DSM Logfiles auf D partition
                          saimen Specialist
                          ncp möchte ich nur ungern ändern, da sich das auf die aktuellen clients dann auch auswirkt. ich habe mir jetzt junktion von sysinternals angeschaut, was das eigentlich hinbekommen sollte, aber da scheitere ich jetzt irgendwie an einem berechtigungsproblem.
                          • 10. Re: Repository und DSM Logfiles auf D partition
                            CalumField1 Expert

                            ncp möchte ich nur ungern ändern, da sich das auf die aktuellen clients dann auch auswirkt.



                            Baue für dich entweder einen Site (und stelle der Site Definition so, dass nur dein client in den Site passt) oder installiere einen eigen Entwicklungs Umgebung. Dann kannst du so viel austoben wie du willst.
                            • 11. Re: Repository und DSM Logfiles auf D partition
                              Klaus Salger Expert
                              Hallo Saimen,

                              falls das noch aktuell sein sollte - unter Windows 7 gibt es schon standardmäßig "mklink", man ist also nicht mehr auf sysinternals junctions angewiesen.
                              Mit mklink kann man auch Junctions erstellen. Das ist aus meiner Sicht eine recht einfache und flexible Lösung um beliebige Verzeichnisse ohne sonstige Konfigurationsänderungen auf eine andere Partition zu verlegen.

                              Ciao
                                Klaus
                              • 12. Re: Repository und DSM Logfiles auf D partition
                                saimen Specialist
                                hi
                                mit junction hat es jetz super geklappt. jetzt möchten wir das selbe auch mit dem verzeichnis c:\users machen. Das Problem dort ist aber, das der Ordner bereits funktioniert und man kein junction mit einem bereits existierenden ordner erstellen kann. habe es auch mit mklink probiert.
                                wie könnte man das sonst lösen? habe es mit der Änderung des registry keys HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList probiert, was aber zur Folge hatte, das nach jeder Neuinstallation ein neues userprofil mit der endung %userprofil%.000 angelegt wurde.
                                • 13. Re: Repository und DSM Logfiles auf D partition
                                  _Mel_ Master
                                  verschiebe den inhalt und leg dann die junction an.
                                  falls das im laufenden system nicht gehen sollte, dann nimm windows PE.
                                  • 14. Re: Repository und DSM Logfiles auf D partition
                                    Klaus Salger Expert
                                    Hallo Saimen,

                                    so wie es Mel schon kurz beschrieben hat sollte es funktionieren.
                                    - WinPE booten
                                    - robocopy /copyall z.B. von c:\users nach d:\users
                                    - C:\users löschen
                                    - junction c:\users -> d:\users
                                    - Windows booten.
                                    Wichtig ist an der Stelle auf jeden Fall alle Rechte und Ownerships mitzunehmen.

                                    Wenn ich mich recht entsinne supportet Microsoft seit Win7 explizit nur Profile auf C: und die Variante mit der Junction wird wohl funktionieren, aber vermutlich auch nicht supportet.
                                    Die supportete Methode wäre an der Stelle wohl die Folder Redirection, d.h. die Benutzerordner bleiben auf C:, einige Unterordner können aber per GPO verlegt werden, in ein Share oder z.B. nach D:\users.

                                    Ciao
                                      Klaus
                                    1 2 Previous Next