4 Replies Latest reply on Jul 31, 2013 10:01 AM by CalumField1

    statische Gruppen oder Software-Sets?

    derniwi Master
      Hallo,

      wie verteilt ihr eure Anwendungen?
      Ich überlege, ob an manchen Stellen statische (Computer-)Gruppen besser geeignet sind, weil man da die Rechner einfacher zuordnen kann. Bisher habe ich an viele Stellen mit Software-Sets gearbeitet, damit ich die Policy-Instanz erhalten kann, wenn eine neue Version ein neues Paket verwendet.

      Ein Nachteil der Gruppen ist, dass ich bei der Zuordnung eines Computers keine Installationsparameter direkt anpassen kann. Bei einer Zuweisung von Computer zu einem Software-Set wird man ja direkt gefragt (technisch ist mir klar, warum das so läuft). Aber es gibt Anwendungen, für die wir x verschiedene Lizenznummern haben, welche ich jetzt über einen Installationsparameter eintrage.

      Installationsparameter kann man in der Policy-Instanz ändern, aber leider geht es nicht, dass man einen Parameter hat, der nicht leer sein darf und der beim Anlegen der Policy auch leer bleibt. Weiterhin gingen auch Variablen oder Schema-Erweiterungen. Aber das wäre dann schnell unübersichtlich.

      Oder gibt es eine Alternative, die mir nicht einfällt?

      Gruß
      Nils
        • 1. Re: statische Gruppen oder Software-Sets?
          CalumField1 Expert
          Benutze die Mischung von statische Gruppen und Software Sets.

          (Jedes Applikation in sein eigenes Software Set und weise diese auf sein eigenes statische Gruppe (jedes Applikationen sein eigenes statische Gruppe)).

          Hat nur der Nachteil, dass bei neue Computers diese müssen in XX Gruppen hinzugefügt werden.
          • 2. Re: statische Gruppen oder Software-Sets?
            Klaus Salger Expert
            Hallo Nils,

            Du weist die SWSets wirklich direkt auf Computer zu?
            Das mache ich grundsätzlich nicht - zugewiesen wird immer auf eine Gruppe, egal ob Einzelzuweisungen oder SWSets.
            Ich bevorzuge im allgemeinen statische Gruppen - die Konfiguration eines Computer läuft im Wesentlichen per Drag+Drop des Computerobjekts in die Gruppen mit der optionalen Software. Das finde ich recht einfach und übersichtlich.

            Beim Hinzufügen eines Computerobjekts zu einer Gruppe wird die Policyinstanz zunächst ja mit den Werten der Policy angelegt.
            Wenn Du vor der Installation die Installationsparameter noch ändern möchtest, bietet es sich an die Instanzen inaktiv anlegen zu lassen.
            Dann kann / muss man die Werte bei jeder Policyinstanz korrigieren und die Instanz aktivieren.
            Das ist nicht ganz so angenehm wie direkt bei der Erstellung der Policy nach den Parametern gefragt zu werden, lässt sich aber ansonsten problemlos handhaben.

            Das Handling der Installationsparameter ist allerdings wie früher schon mal diskutiert ein Problem wenn man die Policyinstanzen reinstalliert, u.a. wenn man auf eine höhere Revision aktualisiert. Dann werden wieder die Werte aus der Policy gesetzt.
            Um das zu korrigieren muss man halt die Installationsparameter bei jeder einzelnen Policyinstanz wieder setzen. Eine entsprechende Liste sollte man dazu in jedem Fall haben.
            Nicht wirklich schön - einen FR hattest Du dazu schon mal erstellt, gell?

            Ciao
              Klaus
            • 3. Re: statische Gruppen oder Software-Sets?
              derniwi Master
              Hallo,

              naja, bisher nutze ich dynamische Gruppen für die Grundinstallation. Hier habe ich ein paar Schemaerweiterugen angelegt (OS: XP, Win7; Architektur: 32, 64 Bit; Konfiguration: Produktiv, Test, nur OS; Sprache: DE, EN...). Durch diese Kombinationen weise ich dann über die dynamischen Gruppen die Grundkomponenten zu, da sind dann in der Produktivumgebung alle Pakete in der Gruppe, die für alle Rechner vorgesehen sind.

              Bei der Konfiguration "nur OS" sind dann die Windows-Installation und eine handvoll anderer Pakete enthalten, damit die notwendigen Programme (z.B. Virenscanner) und Konfigurationen verteilt werden.

              Wenn es um Programme geht, für die wir keine Firmenlizenzen haben, sondern nur eine geringe Anzahl, weil eben nur 5 Leute diese brauchen, habe ich das "Problem". Es gibt auch Programme, für die wir eine 10er-Lizenz (oder auch mehr) haben, wo die gleiche Registrierungsnummer verwendet wird, da geht das natürlich einfacher.

              Eine schöne Lösung wäre entweder über Variablen oder mit einer Schemaerweiterung zu arbeiten, aber diese sind dann systemweit vorhanden, nicht nur für eine Gruppe. Sprich: alle Rechner würden potentiell alle Erweiterungen zugeordnet bekommen, aber nur, wo etwas drinsteht, wird der Rechner in eine dynamische Gruppe eingetragen (und diese Abfrage funktioniert auch relativ einfach).

              Mit den Installationsparametern und den Revisionen habe ich schon seit einigen Monaten einen FR offen...

              Eine weitere Möglichkeit, die ich früher schon mit dem WDS verwendet habe, wäre, die Nummern in eine .ini-Datei zu schreiben und dann für den Computer auszuwerten, also etwas in der Art:
              [Lizenzen]
              ;Rechnername=Nummer
              PC001=AAABBBCCC
              PC002=AAABBBDDD


              Die Datei muss halt im Netz liegen, am besten außerhalb des Paketes (z.B. im DSM$\Extern$-Verzeichnis), damit sie geändert werden kann. Und bei der Installation wird der Rechnernamen in der ini gesucht, ist er vorhanden, wird die Seriennummer verwendet. Dier Lösung wäre schlank und einfach, da alle nötigen Funktionen in DSM vorhanden sind.

              Wäre nur schön, wenn es noch einen anderen Weg geben würde, damit der Benutzerservice es einfach hat (Rechner in Gruppe ziehen, automatisch kommt ein Fenster hoch, in dem man dann die Nummer einträgt und das war's).

              Gruß
              Nils
              • 4. Re: statische Gruppen oder Software-Sets?
                Klaus Salger Expert
                OK, die Lösung mit der INI-Datei ist zwar nicht schön in DSM integriert aber ansonsten durchaus praktisch.
                Im Idealfall sehe ich darin auch direkt, welche Lizenzkeys verfügbar sind und welche wo verbraucht worden sind.
                Das ist mit den heute in DSM verfügbaren Lösungen nicht der Fall.

                Schöner wäre es wenn man eine Verbindung zwischen INI-Datei oder anderen Tabellen und (speziellen) Installationsparametern schaffen könnte.
                Das könnte dann z.B. so funktionieren, dass bei der Erzeugung der Policyinstanz der Installationsparameter mit dem zu dem Computer gehörende Eintrag belegt wird. Wenn noch keiner zugeordnet ist wird ein noch freier Eintrag zugeordnet, wenn kein freier verfügbar ist gibt's einen Fehler.
                Aber dazu müsste man erstmal einen FR erstellen

                Ciao
                  Klaus