8 Replies Latest reply on Sep 28, 2016 9:49 AM by MarkusMichalski

    Computer-Voraussetzungen (Client) im Software-Shop

    J_Deininger Rookie
      Hallo!

      Wir haben ein paar Projekte, die wir im Software-Shop nur anzeigen wollen, wenn die unter Installations-Voraussetzungen / Systemvoraussetzungen (Client) angegebene Bedingung erfüllt ist. Im Software-Shop werden die Projekte aber immer angezeigt, egal ob die Bedingung erfüllt ist oder nicht. Haben wir da etwas nicht verstanden?

      Grüße, Johannes
        • 1. Re: Computer-Voraussetzungen (Client) im Software-Shop
          derniwi Master
          Hallo Johannes,

          auf was prüft Ihr denn? Ich meine mich zu erinnern, dass es bei uns auch nicht funktioniert hat, wenn ich auf ein installiertes Software-Set gepfrüft habe.

          Ich habe mittlerweile die Pakete / Sets so umgestellt, dass entweder die Bedingungen schon erfüllt sind (z.B. C++ Runtime) oder im Set mit installiert werden.

          Gruß
          Nils
          • 2. Re: Computer-Voraussetzungen (Client) im Software-Shop
            J_Deininger Rookie
            Hallo Nils,

            wir prüfen auf lokal vorhandene Dateien oder mit IsInstalled auf bereits ausgeführte Installationen. Beides ist dann völlig egal, und es wird immer noch im SW-Shop angezeigt.

            Danke, Johannes
            • 3. Re: Computer-Voraussetzungen (Client) im Software-Shop
              derniwi Master
              Hmmm... ich glaube, das ist so gewollt.
              Installieren wird man es dann nicht können.

              Ich hatte dies bei einem Programm, welches eine bestimmte Java-Version benötigt, die ich aber zuerst nicht generell verteilen wollte. Da hat man die Anwendung gesehen, konnte sie aber nicht installieren und der Fehler war wenig hilfreich für die Anwender. Ist aber schon länger her...

              Sag doch mal, was Du machen möchtest, vielleicht gibt es andere Lösungsideen.
              • 4. Re: Computer-Voraussetzungen (Client) im Software-Shop
                J_Deininger Rookie
                Hallo Nils,

                wir haben ab und an Paketpaare, die sich gegenseitig ausschließen. Sobald das eine installiert ist, will ich das andere nicht mehr im SW-Shop haben. Wenn das Deinstall unter ChangeSWAssignment funktionieren würde, könnte man das andere Paket natürlich auch automatisch deinstallieren, aber das funktioniert leider nicht, siehe mein anderes Posting zum Thema ChangeSWAssignment.

                Danke, Johannes
                • 5. Re: Computer-Voraussetzungen (Client) im Software-Shop
                  MarkusMichalski Specialist
                  Hallo Johannes,

                  wir haben ab und an Paketpaare, die sich gegenseitig ausschließen. Sobald das eine installiert ist, will ich das andere nicht mehr im SW-Shop haben.


                  hast Du schon probiert, ob sich das mit einer Deny Policy funktioniert? Das ist einfacher in er Handhabung.
                  • 6. Re: Computer-Voraussetzungen (Client) im Software-Shop
                    NicoS1 Master
                    Hallo Johannes,

                    das Verhalten ist grundsätzlich so beabsichtigt. Die Clientseitigen Voraussetzungen verhindern ja nicht, dass eine Policyinstanz erzeugt wird (das machen die Serverseitigen Voraussetzungen).

                    Die Clientseitigen Voraussetzungen werden erst beim Ausführen der Policy geprüft, nicht bei der Shop Anzeige. Du kannst ja auch ganz andere Sachen konfigurieren... z.B. das auf Laufwerk C:\ mind. 100MB Platz frei sein muss, damit die Installation loslaufen darf. Bei sowas würde es ja eher weniger Sinn machen, das Paket auszublenden.

                    Sei es drum: Ich persönlich halte Clientseitige Voraussetzungen + Software Shop für eine selten brauchbare Kombination. Ich würde entweder den gleichen Weg wir Markus einschlagen, und entweder über eine Deny Policy gehen (was wenn ich deinen Fall so anschaue evtl. etwas kompliziert werden könnte, wenn beide Pakete so im Shop liegen)... oder du machst es einfach im Script via if Abfrage, mit Message Box und Exitproc.

                    Bei einer If Abfrage hast du ja die selbe Auswahl, wie bei den Client Voraussetzungen. Des weiteren kannst du dort via MessageBox eine sinnvolle Meldung hinterlegen die dem Anwender mitteilt warum seine Installation nicht geht und dann mit ExitProcEx(Failed) + einem sinnvollen Kommentar, der dann bei der Policy Instanz erscheint.

                    Mit dem neuen Shop ist es ja (glaube ich) sowieso so, dass der Anwender keine Fehlermeldung mehr bekommt wenn die Clientseitigen Voraussetzungen nicht erfüllt werden, sondern das Paket wird einfach nicht ausgeführt (korrigiert mich, wenn ich falsch liege... ich hab noch keine Version mit neuem Shop Produktiv laufen). Das erspart dann evtl. auch den ein oder anderen Anruf beim Helpdesk... das haben wir des Öfteren so gemacht. Der alte Shop spuckt würde zwar einen (generischen) Fehler ausspucken, aber die Anwender waren dadurch nicht wirklich schlauer, was nun falsch gelaufen ist.

                    Gruß
                    • 7. Re: Computer-Voraussetzungen (Client) im Software-Shop
                      derniwi Master
                      Hallo,

                      man kann auch in die Paketbeschreibung / Beschreibung des Sets eintragen, dass nur "entweder X oder Y" verwendet werden darf. Dann sieht der Anwender das im Vorfeld. Die If-Abfrage im Paket wird dadurch aber nicht überflüssig.

                      Mit etwas mehr Aufwand kann man auch eine Schemaerweiterung dafür bauen, die dann dazu verwendet wird, dass ein Client in einer von zwei dynamischen Gruppen landet. In den Gruppen hast Du dann die folgenden Policies:
                      Gruppe A: Deny Anwendung 2
                      Gruppe B: Deny Anwendung 1

                      In den Paketen würdest Du den entsprechenden Wert auf z.B. A oder B setzen (oder auch sprechend, also "Version 1.x" und "Version 2.x" oder "Anwendung 1" und "Anwendung 2") und in den dynamischen Gruppen per Filter eben auf diesen Wert prüfen. In den Paketen wird im nächsten Schritt dann geprüft, ob die andere Anwendung installiert ist und ggfs. vorerst mit ExitProc(Undone) beendet.

                      Das Ändern des Wertes würde einen Gruppenwechsel und damit die Deinstallation der Anwendung verursachen. Ob das im gleichen Installer-Lauf passiert, weiß ich aber nicht.

                      Ob man dafür aber eine Schemaerweiterung nutzt, ist Eure Entscheidung. Schön wäre es, wenn man bei FrontRnage hier etwas allgemeiner arbeiten und ein Array verwenden könnte, sodass für diese Aufgabenstellung nur eine Schemaerweiterung notwendig wäre. Aktuell ist das meines Wissens aber nicht möglich. Und die Erweiterung sollte man halt auch nur für genau ein Paar oder eine Anwendungsgruppe nutzen. Für weitere Paarungen braucht man eigene Erweiterungen.

                      Wenn die Anwendungen nur von wenigen Leuten verwendet wird, würde ich diesen Umstand nicht machen und mit statischen Gruppen, Installations- und Deny-Policies darauf arbeiten und die entsprechenden Rechner manuell auf Zuruf dort hinzufügen.

                      Gruß
                      Nils
                      • 8. Re: Computer-Voraussetzungen (Client) im Software-Shop
                        J_Deininger Rookie
                        Euch allen herzlichen Dank für die Infos! Wenn ab 2016.2 die Sache mit dem ChangeSWAssignment klappt, werden wir wohl als Alternative zum Abbruch einfach die Deinstallation der komplementären Anwendung anbieten.

                        Grüße, Johannes