3 Replies Latest reply on Aug 8, 2018 3:19 AM by Nico Schmidtbauer

    Inventory Management mit DSM und Discovery

    Gerald123 Apprentice

      Hi,

      ich hoffe ich bin hier grundsätzlich richtig mit einer allgemeinen Frage, v.a. zu Heat Software Discovery.

      Das setzten wir in der V9.4.7 zusammen mit DSM als Assetmanagment Software und zur Lizenzverwaltung ein.

       

      Die Integration gerade mit dem DSM ist klasse und das Discovery scant auch gut und zuverlässig.

      Alleine die Oberfläche und Bedienung über das Kontrollcenter ist meines Erachtens furchtbar. (Das Webinterface ist auch nicht viel besser )

       

      Suche, Handling von benutzerdefinierten Feldern und das ganze GUI scheinen vor 10 Jahren stehen geblieben zu sein.

       

      Daher meine Frage ins ganze Forum:

      Wie handelt ihr Asset Management? Nutzt ihr andere Software dazu? Habt ihr Wege gefunden mit Discovery die Aufgabe sinnvoll zu erledigen?

       

      danke im Voraus für eure Meinungen,

       

      Grüße

        • 1. Re: Inventory Management mit DSM und Discovery
          SitzRieSe Expert

          Das Discovery 9x ist leider tatsächlich schon lange nicht mehr vernünftig weiter entwickelt worden. HEAT Software wollte damals einen Schwenk auf das Service Management machen und von dort die Discovery Funktionen ins DSM integrieren. Das ganze sollte dann mit einer abgespeckten Lizenz laufen, sodass man nicht noch das teure Service Management kaufen musste. Das ist auch passiert, leider muss man dazu sagen das wenn man das Service Management nur für Inventory und Asset Management nutzen möchte, es unheimlich viele Anpassungen benötigt um das Bedürfnis eines übersichtlichen Inventory zu erfüllen. Leider merkt man dieser Lösung danach trotzdem noch sehr stark an, das das Service Management eigtl nicht nur für Discovery gedacht ist. Das heißt, man hat dort viele viele Optionen die man garnicht benutzt und das Tool unübersichtlich machen. Man kann dort dann etwas mit Berechtigungen gegen steuern, aber richtig gut wird es in meinen Augen nicht, ich hätte mir dort eine angepasste Installation gewünscht, die die Funktionen dann auch auf die Inventory Funktionen runterbricht.

           

          Außerdem bringt das Tool noch eine gewisse Komplexität mit, was die Einrichtung und Administration in meinen Augen für ein reines Inventory zu aufwendig macht, gerade im Bereich Reporting ist das Ding eine absolute Katastrophe. Eine klare Empfehlung kann ich daher für die HEAT Discovery Lösungen nicht aussprechen. Es gibt von Ivanti noch eine Discovery Lösung von der LANDesk Seite. Diese Lösung ist derzeit aber noch an dem EPM gebunden und bringt dann wieder viel mehr Funktionen mit als man eigentlich möchte. Zumal mir dort ein gescheites Webinterface fehlt. Das Ivanti Asset Management sieht in meinen Augen noch spannend aus, da es auch noch einige Steps weiter geht, allerdings scheint sich das preislich in einer anderen Liga zu bewegen...

           

          Ich hoffe das hilft dir etwas weiter.

           

          Gruß

           

          Alex

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          • 2. Re: Inventory Management mit DSM und Discovery
            Gerald123 Apprentice

            Hat jemand Erfahrungen mit anderer Asset management Software?

            Ich hab auch gehört, dass es für das Discovery andere/eigene Oberflächen gibt die die Verwaltung vereinfachen sollen...

            • 3. Re: Inventory Management mit DSM und Discovery
              Nico Schmidtbauer Apprentice

              Hallo Gerald,

               

              wir nutzen selbst Discovery, allerdings mit einer deutlich heruntergeschraubten Erwartungshaltung. Discovery ist weder ein Assetmanagement Tool, noch ein Lizenzmanagement Tool. Das Tool liefert einzig und alleine Daten um ein Assetmanagement oder Lizenzmanagement System anzureichern.

               

              Die Oberfläche selbst ist für den damaligen Einsatzzweck "gut". z.B. wenn du z.B. die Firma plant, alle Rechner auf 8 GB RAM anzuheben, klickst du dir eine Liste kurz zusammen, welche Rechner weniger als 8 GB haben und exporierst sie. Allerdings sind solche Szenarien heutzutage nicht mehr "Zeitgemäß". Davon abgesehen ist es sehr mächtig, man sollte aber wissen was man tut und konfiguriert. Beispielsweise LANProbe könnte ganz cool sein, allerdings haben wir damals beim ausprobieren diverse IDS damit getriggert, oder VPN Clients "abgeschossen". Dementsprechend ist es deaktiviert bei uns. Auch das Usage Logging von Applikationen ist rein von der Funktion her ein tolles Feature um den tatsächlichen Lizenzbedarf zu ermitteln. Allerdings bei deutschen Betriebsräten nicht sehr beliebt. Immer gerne angeführt... wenn eine Führungskraft z.B. einen Report bekommt, dass auf einem Computer MS Project installiert ist, das aber das letzte mal vor 6 Monaten benutzt wurde... der Mitarbeiter allerdings "Projektmanager", dann vergeht der Gedanke an Lizenzmanagement schnell und es geht zur Arbeitsüberwachung über.

               

              Eine kleine Stärke sind ebenfalls noch die Custom WMI Filter die man laufen lassen kann. Über die Oberfläche ist man da etwas eingeschränkter, aber direkt in der Client.XML kann man dort auch weitere reineditieren z.B. auch mit WHERE Klauseln.

               

              Was das Reporting an geht... schau dir auf jeden Fall die Export Funktionen an, damit kannst du vorgefertige Exporte erzeugen, z.B. recht einfach über alle Computer mit deren Hardwareausstattung und einen anderen über die Software die installiert ist. Die kann man entsprechend weiterverarbeiten. Für leicht zugängliche "Custom Reports" über die Weboberfläche muss man sich stark mit der DB Struktur und Crystal Report auskennen. Dann kann man .rpt Reports importieren und über die Weboberfläche laufen lassen.

               

              Alternativ kannst du dich mit der DB Struktur auseinandersetzen, und selbst Daten raus ziehen. Das mache ich zur Zeit um einen regelmäßigen Export der WMI Informationen zu kommen die ich von den Clients beziehe. Das ist allerdings ein ekelhafter Query, aber es geht.

               

              Kurzum, eine sehr mächtige Datenkrake, in die man aber noch etwas Zeit investieren muss um es für seine Bedürtnisse anzupassen.

               

              Gruß

              Nico